Adventsgeschichten

Die Klasse 7c hat ein Schreibprojekt mit dem Thema Advent gestartet.
Die Hauptperson der Geschichten ist die Adventsmaus Pauli. Da ereignet sich Einiges im Hause der Familie Wunderlich.
Heute nun die ersten beiden Geschichten.

Geschichte zur ersten Adventwoche

Geschichte zur zweiten Adventwoche

Geschichte zur dritten Adventwoche

3. Advent

DAS ZAUBERLOCH ?

Hi, mein Name ist Pauli und ich lebe in einem Mauseloch im Haus von Familie Wunderlich. Ich habe schönes, graues Fell und eine rote Schleife an meiner Nase. Mein Mauseloch ist sofort hinter den Elektroherd. Immer, wenn ich aus meinem Mauseloch herauskomme, spiegelt sich meine Nase in der Seitenverkleidung des Elektroherdes und ich muss lachen, weil ich die rote Schleife an meiner Nase einfach zum Lachen finde.

In meinem Mauseloch sind lauter leckere Sachen. Immer wenn Familie Wunderlich das Frühstück, Mittagessen oder Abendessen beendet hat, bleiben  ganz viele köstliche Reste über, die ich mir dann alle in meinen Bunker hole.

Lotte ist die Tochter von Mama Emma und Papa Fritz. Sie weiß, dass ich Mitbewohner im Haus bin. Sie legt mir heimlich immer Süßigkeiten vor  mein Zauberloch.

Zwei Tage vor Weihnachten sind Mama Emma und Papa Fritz Geschenke einkaufen gegangen. Lotte hat mich dann aus meinem Mauseloch geholt, um mich  für den ersten Weihnachtstag schön zu machen.

Als ich fertig war, schaute ich in den Spiegel und stellte fest, dass ich in den letzten Monaten ordentlich zugelegt hatte und bald nicht mehr durch mein Mauseloch passen würde. Ich überlegte, eine Diät zu starten.

Dann hörte ich den Schlüssel an der Türe klappern und rannte schnell wieder in mein Loch zurück. Ich musste aber an der Bulldogge Alfons  und an der bösen,  blinden Katze Ursula vorbei. Ich rannte ganze schnell. Als ich in meinem Mauseloch war, schlief ich ein und träumte  von diesem großen wunderschönen Käse. Er roch so gut.

Oh, herrlich! Aber ich musste mich zusammen reißen.  Ich drehte mich um und setzte mich hin. Ich schloss die Augen und hoffte, wenn ich die Augen wieder öffnete und mich umdrehte, der Käse verschwunden sein würde, damit ich nicht in Versuchung käme, etwas davon zu probieren. Ich öffnete meine Augen, drehte mich um und er war weg.  Ein Wunder war geschehen?  Nein, es war ein Traum. Jetzt war ich wach und nun wird es Zeit mit der Diät zu starten.

 Melanie, Jennifer

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2. Advent

Pauli, die Adventsmaus

Pauli, die Adventsmaus findet in der Küche immer die tollsten Leckereien. Er ist so dick geworden, dass er kaum noch durch das Mauseloch passt. Deswegen hat sich Pauli entschieden, eine Diät anzufangen.

Er quetscht sich immer durch das Mauseloch und das tut ihm weh.

„Es wird immer schwerer und schwerer sich rein und raus zu quetschen", mault er mit sich selbst.

 

Neben seinem Mauseloch ist ein E-Herd, der genau wie ein Spiegel ist. Wenn sich Pauli im E-Herd sieht, muss er lachen, weil er eine rote Schleife auf seiner Nase hat. Manchmal kitzelt sie und Pauli muss niesen, er lach so laut, dass die Katze Ursula es hört. Ursula hebt ihre Pfote und will auf Pauli schlagen, doch sie trifft nicht.

„Voll daneben", ruft Pauli, „du kriegst mich nicht." Doch dann kommt die Pfote wieder und diesmal ist sie bedrohlich nah.

Pauli weicht aus und rennt und springt noch rechtzeitig zum Mauseloch. Er quetscht sich durch und schafft es mit Mühe. Außer Atem keucht er: „ Das war richtig knapp! Jetzt wird es aber Zeit für meine Diät.“

Mazlum Dogan

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1. Advent

Pauli, die Adventsmaus

Da gab es einmal eine kleine Maus, die in der Küche von Familie Wunderlich lebte.

Diese Familie hatte ein kleines Mädchen von sechs Jahren.

Sie hieß Lotte.

Vor einer Woche zog dann Ursula ein. Ursula war eine graue Katzendame, die schon alt und halb blind war.

Bis vor einer Woche lebte Pauli ruhig und fast unbemerkt

in einer kleinen Höhle hinter dem Elektroherd in der Küche. Nur Lotte wusste Bescheid.

Ab jetzt gab es Spannungen. Pauli war sehr vorsichtig, wenn er einen Schritt aus dem Mauseloch tat. Er hatte Respekt vor Ursula.

Eines Tages verließ die Familie das Haus für ein paar Stunden. Jetzt waren nur Pauli und Ursula im Haus. Ursula war auf dem Weg in die Küche. Zu dieser Zeit saß Pauli unter dem Küchentisch und aß ein Stück Schokolade. Pauli erschrak als er den Kopf drehte und genau in Ursulas Augen sah. Schnell rannte er weg.

Ursula lief ihm nach. Aber Pauli war ein guter Läufer. Er war in der Stimmung zu spielen, also lief er weiter durch das Haus. Ursula verfolgte ihn und versuchte, ihn zu fangen. Aber da sie nicht mehr so flink war, schaffte sie es nicht.

Pauli fand es nach einiger Zeit langweilig und wurde auch müde. So rannte er durch die Küche in sein Mauseloch, das in der Wand war.

Die Familie kam zurück. Das Haus war nicht so, wie es die Familie verlassen hatte und Ursula stand mitten in dem Durcheinander. Emmas Mutter war entsetzt. Sie rief laut: “Ursula, wir haben gedacht, dass du alt und ruhig bist! Aber jetzt hast du die ganze Wohnung verwüstet. Es tut mir leid aber wir müssen dich wieder abgeben.“

Lotte weinte und bettelte: “Mama, Mama, bitte, bitte lass Ursula hier ! Sie war es nicht. Ich räume alles auf und kümmere mich in Zukunft besser um Ursula.“

„Und mit Pauli muss ich unbedingt reden,“ nahm sie sich fest vor.

Ege Sali

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