Projektwoche - Inklusion einmal anders

Unser Ausflug zur LVR Förderschule für Körperliche und motorische Entwicklung (KmE-Schule) in Rheindahlen

 

Im Rahmen der Projektwoche vor unserem Schulfest im September 2014 beschäftigte sich die Klasse 6b auf vielfältige Weise mit dem Thema „Inklusion“. Ein Höhepunkt dieses Projektes war für die ganze Klasse unser Ausflug zur LVR-Schule. Drei SchülerInnen berichten davon:

 

 

Am Dienstag, 10. September, traf die Klasse 6b sich um 8.30 Uhr am Hauptbahnhof Mönchengladbach. Von da aus fuhren wir mit dem Bus nach Rheindahlen. Dann gingen wir 5 Minuten zu Fuß und da standen wir dann vor der Schule. Wir waren aufgeregt: Wie würden die Kinder auf uns reagieren? Wir gingen in die Schule. Simon begrüßte uns sehr herzlich. Wir setzten uns in die Klasse und stellten uns vor. Herr Neuß erklärte uns, dass Dustin nur mit einem Talker zu uns reden kann. Natürlich hatten wir Geschenke für die Schülerinnen und Schüler – Loombands, die wir am Tag vorher angefertigt hatten. Die Kinder freuten sich mega. Wir wurden danach von den Lehrern und Schülern herum geführt. In der Schule gab es echt alles: einen Snoezelraum, eine Rollischaukel und ein Schwimmbad! Herr Neuß brachte uns dann alle wieder in die Klasse. Da aßen wir dann gemeinsam. Es klingelte, das hieß, dass es Pause war. Also gingen wir auf den Schulhof. Die Jungs gingen Fußball spielen und die Mädels machten Fotos, aber auch nicht alle Mädels. Die Pause war zuende und alle gingen rein. Jetzt kam die Fragerunde – wir hatten so viele Fragen. 20 Minuten später durften alle machen, was sie wollten. Ich (Vanja) wollte unbedingt die Gebärdensprache lernen, aber andere wollten lieber draußen spielen oder Rolli fahren oder snoezeln. In der Klasse kamen wir dann alle nochmal zusammen. Es war schon 12.45 Uhr und wir mussten langsam gehen, was für mich sehr schade war, weil ich die Schule sehr gern mochte und ich später gerne so was machen würde (da arbeiten würde). Ich hoffe, dass ich da mal ein Praktikum machen kann, um mehr zu erfahren, wie es da so abläuft und wie das geht, anderen mit einer Körperbehinderung zu helfen.

Vanja, 6b

 

Am Mittwoch war die 6b eine Förderschule besuchen. Wir waren in der Klasse Ori 2b (Orientierungsstufe). Das war sehr schön. Wir kamen an. Schon hat uns Simon begrüßt. Als Erstes haben Herr Neuß und Frau Maluck uns eingeführt. Danach haben sich alle Schüler der 2b vorgestellt, auch wir haben uns vorgestellt. Eine Stunde später hat Maurice uns die ganze Schule gezeigt, auch das Schwimmbad, die Rollischaukel und den Snoezelraum. Etwa nach einer halben Stunde waren wir alle wieder in der Klasse und haben weiter geredet. Dann haben wir Nussecken bekommen, die die Schüler für uns gebacken hatten. Wir haben alle gegessen und danach hatten wir Hofpause. Die Jungs haben Fußball gespielt und die Mädchen saßen fast alle auf den Bänken. Später haben wir im Klassenraum noch unser Klassenlied „Ich bin anders als du“ gesungen. Bald schon mussten wir uns verabschieden und wieder mit dem Bus zurückfahren.

Celina,  6b

 

 

Die Klasse 6b traf sich am Mittwoch, 10. September, am Bahnhof von Mönchengladbach. Die Klasse 6b fuhr mit dem Linienbus 017 zur Haltestelle Bahnübergang. Wir stiegen aus und gingen zur Schule in Rheindahlen. Wir gingen zur Klasse Ori 2b und besuchten sie. Es gab drei Rollstuhlfahrer, Olcay, Neele und Dustin. Es gab auch viele andere Kinder. Die Klassensprecher hießen Maurice und Jan. Wir waren vier Stunden hier. Wir waren im Snoezelraum, im Schwimmbad und sind Rollstuhl gefahren. Nach dem Besuch fuhren wir mit der Linie 017 zum Hauptbahnhof, dort verabschiedeten wir uns.

Ich fands cool, dass ich Rollstuhl gefahren bin.

Niklas, 6b

 

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